- Prüfung der aktuellen Konfiguration der Hardwareressourcen über /proc
- /proc ist kein Verzeichnis im eigentlichen Sinn, sondern bildet Parameter des Kernels ab
- Abfrage der Hardwarekomponenten über lshw
- Abfrage des Kernels ebenfalls möglich lsmod
- /proc/interrupts Information der verwendeten Interrupts, die vom Kernel bereits registriert wurden (Hardware, die noch kein Kernelmodul geladen hat, wird hier nicht angezeigt);
- 1. Spalte: IRQ Nummer
- 2. Spalte: Angabe des Handler, den die CPU verwendet (gibt es mehrere CPUs, sind entsprechend mehr Spalten vorhanden)
- 3. Spalte: der verwendete Interrupt-Typ
- 4. Spalte (unter Ubuntu 5.Spalte): Angabe der Treiber, die diesen IRQ nutzen (kommagetrennt)
- Es werden in den realen Dateien wesentlich mehr IRQs aufgeführt, als die beschriebenen 15. Unter Ubuntu habe ich 17 nummerierte und 19 buchstabenbezeichnete IRQs zusätzlich. Unter RedHat sind es 7 nummerierte und 15 buchstabenbezeichnete IRQs. Warum?
- /proc/ioports Information zu den verwendeten I/O Adressen der Hardwarekomponenten, die entsprechend der Interrupts ebenfalls über ein Kernelmodul registriert sein müssen
- /proc/dma Liste der DMA Kanäle die von den Geräten verwendet werden (unter Ubuntu nicht mehr vorhanden, DMA scheint ein veraltetes System zu sein?!)
- /proc/pci veraltetes Verzeichnis, enthielt früher Informationen über den PCI Bus -> heute sind diese Informationen unter /proc/bus/pci zu finden
- SCSI Geräte werden in der /proc/scsi abgebildet, aber mit anderen Bezeichner als die IDE Geräte
- Gerätedateien der SCSI Geräte werden nicht mit der SCSI-ID oder der Unit Number (LUN) verknüpft, sondern die Position am Bus ist hier maßgeblich (/dev/sda für erste Platte am Bus)
- USB Geräte unter Linux werden ebenfalls als SCSI Geräte gehandhabt
- https://wiki.ubuntuusers.de/Systeminformationen_ermitteln/
Ich bereite mich auf die Prüfung zu den Linux-Zertifikaten LIPC vor. Dabei arbeite ich nach den Büchern von Peer Heinlein "LPIC-1 Vorbereitung auf die Prüfung des Linux Proffesional Institute" (5.Auflage) Verlag open source PRESS ISBN 978-3-941841-82-6 und von Harald Maaßen "LPIC-1 Sicher zur erfolgreichen Linux-Zertifizierung" erschienen im Rheinwerk Verlag Bonn ISBN 978-3-8362-3527-3. Ich notiere für mich wichtige Dinge und Ergänzungen und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit ;-)
Montag, 16. Mai 2016
101.1 Ressourcen für Hardwarekomponenten
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